Käte Stuhtmann

 

Käte Stuhtmann (*1. November 1906  † 24. Juni 1924)

Käte wurde am 1. November 1906 geboren. Sie wurde schon früh herzkrank, sagte ihre Mutter Emma; ihre Beschreibung erinnert eher an Akromegalie, ein krankhaftes in die Höhe Wachsen. Jedenfalls musste sie zu Hause unterrichtet werden. Das Zimmer hieß seither “Schulstube”.
Nach dem Krieg wohnten hier Flüchtlinge und Ausgebombte, dann diente es als Gästezimmer, z.B. für Kistenmachers, Tante Senta, Bishops.
Hans und ich hatten 1960-1962 unser Jungs-Zimmer da.

Käte ist schon mit 17 Jahren verstorben an einer schweren Herzkrankheit, am 24. Juni 1924. Ihre Mutter Emma wurde 40 Jahre später neben ihr beerdigt. Bei ihr hat sie immer sein wollen.

Auf dem Bild unten ist sie in Raven vor der Veranda abgebildet. Die Veranda ist noch da, auch wenn die alten Balustraden mit dem Jugendstil-Blumenmuster im Holz im Laufe der Jahrzehnte längst verrottet sind.

 
Wie ihr Vater Gustav war Käte eine passionierte Reiterin.

Wer die beiden Jungen sind, weiß ich nicht.
 ... bereit zur Ausfahrt
Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1917
 
Käte hat gerne mit Tusche gemalt, so wie hier die hofseitige Ansicht des Hauses. Hinter dem Haus ist der Speicher, dann die Steinmauer und rechts die Scheune.
Das Haus wurde im Sommer 1956 umgebaut: Das Fachwerk im Erdgeschoss wurde jenseits des Wohnbereichsdurch eine massive Mauer ersetzt und ein für damals moderner Kuhstall wurde gebaut.
Im Februar/März 2016 wurde das Haus jedoch abgerissen.