Umbauten

Mit Helmut setzt eine rege Bautätigkeit auf dem Hof ein.
Nachdem er ein paar Maschinen gekauft hat, reichen die Unterstellmöglichketien nicht mehr. 
Es wird ein neuer Maschinenschuppen gebaut (1954).
Mit Franz Quante ist ein tüchtiger “Schweizer” (Melker) auf dem Hof, und die Kuhherde ist herausragend in ihrer Milchleistung - die Kuh Dolly erreicht die - damals - sensationelle Jahresleistung von mehr als 10.000 l Milch - und das ganz ohne chemische Cocktails, Tierkadaver und was es sonst noch der Widerwärtigkeiten heutzutage gibt. Und wenn man schon am Haus baut, dann kommt die Küche gleich mit dran, und ein Badezimmer, eine Dusche sowie Spülklo (als ich fast 6 war!) werden auch gebaut.
1962 wird die Kartoffelscheune gebaut,da, wo vordem der Schafstall gestanden hat. Der wird Pfingsten 1962 angesteckt und brennt bis auf die Grundmauern nieder.

 

Im Vordergrund sieht man eine der Stützen, auf denen das Dach ruhte während der Umbauphase 1956.
Am Mittagstisch sitzen: (mit dem Rücken zum Betrachter) Hans Constien, Siegfried Scheefeld, Inge Dierßen (jetzt Krause).
Das rechteckige Loch in der Wand ist die Durchreiche - Gustav und Emma hatten nebenan ihr Eßzimmer. Die Speisen konnten hindurchgereicht werden. Man beachte auch das Ofenrohr in der Bildmitte oben.
Nachsatz: Inge hieß bei Ursel “die Stütze”; und ich habe gedacht, sie müsste beim Umbau auch das Haus stützen. Pardon,Inge, ich war damals gerade erst 5.