Wann wird's mal wieder richtig Winter?

Im Februar 2021, immerhin eine Woche. Und sonst? So wie früher, als man sich noch einigermaßen auf die Jahreszeiten verlassen konnte und der Winter sich wie der Winter benommen hat, so wird es wohl nicht wieder. Helmut Brammer sen. hat in seinem landwirtschaftlichen Kalender ("Mentzels Landwirtschaftlicher Kalender“, Verlag Paul Parey) sorgfältig Buch geführt über das Wetter, die Arbeiten auf dem Hof, Urlaubstage der Leute, Bautätigkeit, Erntebeginn und –ende, Schlachteköst. Mein Bruder hat mir alle diese Kalender vor Jahren überlassen.

An meteorologischen Stationen wird zu festgelegten Uhrzeiten mehrmals täglich an jedem einzelnen Tag des Jahres Temperatur, Regen- oder Schneemenge usw. protokolliert, und zwar nach einheitlichen, genau festgelegten Standards. Solche Daten können wir hier aber nicht erwarten, eher unsystematische und manchmal zufällige Aufzeichnungen (immerhin - besser als gar keine; vielleicht sind sie irgendwie von Nutzen):

Sehr häufig, manchmal jeden Morgen hat Helmut sen. das Thermometer am Küchenfenster (Ostseite des alten 2016 abgerissenen Hauses, zum Eichhof hin) abgelesen. Die Temperaturen hat er dann aufgeschrieben, selten im Sommer (1959 hebt er hervor, dass an zwei aufeinander folgenden Tagen 32°C im Schatten waren, 1967 für den 1. Juli 30°). Sein Augenmerk schien auf dem Winter zu liegen, wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lagen. (Ob das mit seinen Erfahrungen in Russland während des Krieges zu erklären ist, weiß ich nicht.)

Wie so eine Seite ausgesehen hat, zeigt ein Beispiel (bitte klicken)

Diese Daten habe ich in Schaubilder übertragen.

Zur Erläuterung:

  1. Die Einträge für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind blau, solche über dem Gefrierpunkt rot gefärbt.
  2. In den Kalendern findet sich oftmals als Eintragung "0-°" (das Minuszeichen nachgestellt). Aber "minus Null" gibt es nicht. Das Thermometer zeigte dann knapp unter den Gefrierpunkt. Deshalb erscheinen in den Schaubildern die kleinen Säulen mit -0,5°. Das Gleiche gilt für "0°", die dann als "0,5" erscheinen. Diesen Wert von -0,5 habe ich auch bei Einträgen wie "leichter Frost" gewählt.
  3. Die Schaubilder zeigen die vorliegenden Eintragungen zu den Temperaturen für die Monate November bis April, auch wenn der Frost später eingesetzt hat oder es früher getaut hat. So bleiben die Schaubilder gleich groß und vergleichbar.



Januar 1979: viel Schnee

 

Wann wird's mal wieder richtig Winter?

Im Februar 2021, immerhin eine Woche. Und sonst? So wie früher, als man sich noch einigermaßen auf die Jahreszeiten verlassen konnte und der Winter sich wie der Winter benommen hat, so wird es wohl nicht wieder. Helmut Brammer sen. hat in seinem landwirtschaftlichen Kalender ("Mentzels Landwirtschaftlicher Kalender“, Verlag Paul Parey) sorgfältig Buch geführt über das Wetter, die Arbeiten auf dem Hof, Urlaubstage der Leute, Bautätigkeit, Erntebeginn und –ende, Schlachteköst. Mein Bruder hat mir alle diese Kalender vor Jahren überlassen.

An meteorologischen Stationen wird zu festgelegten Uhrzeiten mehrmals täglich an jedem einzelnen Tag des Jahres Temperatur, Regen- oder Schneemenge usw. protokolliert, und zwar nach einheitlichen, genau festgelegten Standards. Solche Daten können wir hier aber nicht erwarten, eher unsystematische und manchmal zufällige Aufzeichnungen (immerhin - besser als gar keine; vielleicht sind sie irgendwie von Nutzen):

Sehr häufig, manchmal jeden Morgen hat Helmut sen. das Thermometer am Küchenfenster (Ostseite des alten 2016 abgerissenen Hauses, zum Eichhof hin) abgelesen. Die Temperaturen hat er dann aufgeschrieben, selten im Sommer (1959 hebt er hervor, dass an zwei aufeinander folgenden Tagen 32°C im Schatten waren, 1967 für den 1. Juli 30°). Sein Augenmerk schien auf dem Winter zu liegen, wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lagen. (Ob das mit seinen Erfahrungen in Russland während des Krieges zu erklären ist, weiß ich nicht.)

Wie so eine Seite ausgesehen hat, zeigt ein Beispiel (bitte klicken)

Diese Daten habe ich in Schaubilder übertragen.

Zur Erläuterung:

  1. Die Einträge für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind blau, solche über dem Gefrierpunkt rot gefärbt.
  2. In den Kalendern findet sich oftmals als Eintragung "0-°" (das Minuszeichen nachgestellt). Aber "minus Null" gibt es nicht. Das Thermometer zeigte dann knapp unter den Gefrierpunkt. Deshalb erscheinen in den Schaubildern die kleinen Säulen mit -0,5°. Das Gleiche gilt für "0°", die dann als "0,5" erscheinen. Diesen Wert von -0,5 habe ich auch bei Einträgen wie "leichter Frost" gewählt.
  3. Die Schaubilder zeigen die vorliegenden Eintragungen zu den Temperaturen für die Monate November bis April, auch wenn der Frost später eingesetzt hat oder es früher getaut hat. So bleiben die Schaubilder gleich groß und vergleichbar.



Januar 1979: viel Schnee

 

Fünfziger Jahre

 

Ab 16. März 1949 hat Helmut in seinem Kalender ("Mentzels Landwirtschaftlicher Kalender“, Verlag Paul Parey*) Eintragungen über Arbeiten auf dem Hof, all seine Baumaßnahmen und Anschaffungen, Wetter und Temperaturen vorgenommen. Die Temperaturaufzeichnungen sind anfangs spärlich, für 1949/50 gar keine, dann werden sie etwas ausführlicher.

*"Mentzels Landwirtschaftlicher Kalender“, Verlag Paul Parey

 

Fünfziger Jahre

In den ersten paar Jahren sind die Aufzeichnungen eher spärlich. Das ändert sich ab etwa 1954

 

1950/51

1950:
Ende Oktober/Anfang November findet sich der Eintrag "Frost". ab dem 3. November "Regen", 8./9. Dezember "Frost",
1951:
2. Januar "Schnee"

 

 

1951/52

 

1952/53

1952:
Zwischen dem 2. und dem 8. November "Regen", 15. und 16. November "Schnee", dann "Frost" und am 19. November "Tauwetter"; für die letzte Novemberwoche "Schnee", "-10!, Schnee -15° in Soderstorf", "Frost" und am 30. November "Frostmilderung". Zwischen dem 2. und 6. Dezember 1952 "Frost, Tauwetter, Frost", 20. Dezember "Schnee", über Weihnachten "Tauwetter" und Silvester 1952/53 Frost.
1953:
Januar
dann "Frost", zwischen dem 4. und 12. Februar "Schnee".


 

1953/54

1953
findet sich unter dem 14. und 15.11. der Eintrag "Regen", "Frost" am 25.11., dann wieder "Regen"unter dem 28.12.
1954
im Januar "Frost" und "leichter Schneefall", Ende Januar/Anfang Februar strenger Frost und "etwas Schnee"; "Tauwetter" ab 26.02., 03./04.1954 "Regen".

 

1954/55

1955:
Januar:
"leichter Schneefall" am 04.01.1955, danach "klares Frostwetter" und "Frost" bis 10.01., am 11.01. "Tauwetter", dann wieder "Frost", "Schnee" sowie "Schnee und Sturm", "Regen und Glatteis" am 16.01., dann "Schneeschauer" und "Schnee", "Tauwetter" am 29.01.
Februar 1955: 08./09.02. "Tauwetter", 10.02. bis 16.02. "Schnee".

 

1955/56

1955:
am 25.11. Schneefall, für Dezember 1955 und
1956 Januar immer mal wieder Schnee, abwechselnd mit Regen und Tauwetter, ab 23.01. bis Ende Februar durchgehend Frost und Schnee; Tauwetter ab 28.02., im März bis Mitte April wieder Schnee und Frost..

 

 

1956/57

1956:
19.11. bis 05.12. abwechselnd „Frost“ und „Regen“; 22.12. „Schnee und Regen“, 25.12. „Schnee und Frost“, 26./27./28.12. „Frost“
1957:
03./04./05.01. „Regen“, Ende Januar „Schnee“, dann 01.02. „Regen“ und am 02.02. „11° Wärme“, am 04.02. „15° Wärme“. Ende Februar „leichter Frost“, Mitte März „warm“, „heiter“, „sehr warm“.

 

 

1957/58

1957:
14.12. „Schnee - ganzen Tag geschneit“; nach -15° Mitte Dezember dann 18./19.12. „Frostmilderung“; 26.5.12. „sehr milde“
1958:
ab 02.01. „Frost“ bis in den März hinein; 07.02. und 17.02. „Schneeschauer“, danach mehrere Tage „Schnee“; am 25.02. „Schnee+Regen“, 28.02. „vom Schafstall Schnee weggefahren“; nach „Sprühregen“ am 06.03. den März über „Frost“, „kalt“ und „Schnee“/“Schneeschauer“ bis 13.04. (hier letzter Eintrag „Frost“)

 

 

1958/59

1958:
11. November „leichter Frost“, ebenso 1./2. Dezember: „leichter Frost“, am 2. Dezember mit dem Zusatz „etwas Schnee“; 11./12. Dezember „Schnee“
1959:
3. Januar “Schneeschauer“, 7./8./9. Und 14. Januar „Schnee“, „Tauwetter“ ab 19. Januar
21. Februar „Sturm+Schnee“ und am 28. Februar,1./2. März „warm“, am 1, März „15°“

Nachtrag: Der Sommer 1959 war sehr heiß und trocken, jedenfalls für damalige Verhältnisse. Für diseen Sommer 1959 finden sich hier im Juli sehr viele Bemerkungen "sehr warm". Und unter dem 9. und 10. Juli findet sich "32° im Schatten" an den beiden aufeinander folgenden Tagen.

 

1959/60

1959:
16./17. November: „etwas Schnee“; 12./12. Dezember: „Glatteis“; 23. Dezember: „Schnee+Regen“
1960:
8. Januar „abends einsetzender Frost“; ab 11. Bis 16. Januar „Schnee“ und „Frost“; 20./22. Januar „Glatteis“; 26. Februar: „Schneebruch Tannen Hausstätte“; ab 7. März: „kühl“, „kalt“ und „Frost“ bis 21. März.

 

Sechziger Jahre

 

Sechziger Jahre

 

1960/61

1960:
Dezember: 4.12.: „30mm Regen“; 5.12. „Regenschauer“, 8.12.: „8mm Regen“; 10.12.: „Schnee“; 15.12. „leichter Schneefall“; 22.12. und 25.12. „Schnee, Regen“
1961:
6. und 10. Januar: „Schnee, Regen“; 11. Januar „Frost“; 23. Januar „Schnee“, ab 30. Januar: „Regen“; 28. Februar: „30mm Regen“; 18. März: „Sturm“.

 

 

1961/62

1961:
November/Dezember: „Regen“; 30.11.: 20mm Regen; 2.12.: „18mm Regen nachts“, 4.12. „12mm nachts“, 11.12.:„15mm Regen“, ab 14.12. „Frost“
1962:
6.—24. Januar immer wieder „Regen“; 17. Februar: „Sturm*; gewaltiger Windbruch“; zwischen dem 20. Februar. und dem 4. März „leichter Frost“.

* Das war der Tag der großen Sturmflut an der Nordseeküste und an der Elbe.

 

 

1962/1963

Ein sehr langer und kalter Winter mit viel Schnee

1961:
ab 14. November „kühl“, ab 15. „Schnee“ und „Frost“; 22. November „ganzen Nachmittag Schnee“, 25. November „Regen“; zwischen 9. Und 15. Dezember „Regen“; 17. Dezember „Schnee“, 18. Dezember „10cm Schnee“
1962:
5. Januar: „Schnee“, 14. Januar „Schnee“, 26. Januar: „Schneewehen“; 17./18. Februar „Schnee“; 22. Februar „abends noch -13°“

 

1963/1964

1963
Dezember: 13.12. „etw. Schnee“; 17./18./19./20.12. „Schnee“ und „etw. Schnee“ abwechselnd; ab 27.12. „Tauwetter“ und „mild“

1964
Januar:
06.01.: „Leichter Regen“, 07.01. "2mm Regen"; 10.01.: „etw. Schnee“; 25.01. "Regen“, 27.01. "etwas Regen", 28.01. "gelinde", 30.01. "Regen";
Februar: 01.02. "etwas Regen", 04.02. "stürmisch", 07.02. "etwas Schnee", 08.02. "Tauwetter", ab 17.02. „Schnee“ und 18.02. „Nachts Schnee“, 20.02. "9°-   17°- in Soderstorf", 23.02. "etwas Regen", 24.02. "nachmittags Tauwetter", 25.02. "nachts leichter Frost", 28.02. "Regen";
März: 14.03. "starker Wind", 17.03. "etwas Schnee", 18.03. "Schnee", 20.03. "Glatteis", 21.03. "Tauwetter", 30.03. "10 cm Schnee", 31.03. "Schneematsch";
April: 02.04. "Schnee", 04.04. "naßkalt", 06.04. "Schnee"

 

 

1964/65

1964
Dezember:
13.12. „etw. Schnee“; 17.12. „Schnee“, 18.12. „etw. Schnee“, 19.12. „Schnee“; 20.12. „etw. Scnnee“; ab 27.12. „Tauwetter“

1965
Januar:
05.01. und 14.01.: „Schnee“; 26.01. „Schneewehen“; 29.01. „etw. Schnee“;
Februar: 17./18.02.: „Schnee“; 22.02. „abd. noch -13°, morgens -6°“
März: 05/06./07.03.: „Tauwetter“; 09./10./12.03.: „Regen“

 

 

1965/66

1965
Dezember: 04./05.12: „Sturm“ und „Regen mit Sturm“; ab 06.12.: Schnee und Schneeschauer; am 13.12. „Tauwetter“, 18./19. 12. „Schnee“, ab 22.12. „Regen, mild“

1966
Januar:
04.01. „etwas Schnee“, 06.01. „Frost“; 15.01. „Schnee“; 26.01. „Schneewehen“; 27.01. „Glatteis“, 29.01. „Tauwetter“;
Februar: 07.02. „Schneeschauer“, 08.02. „Schneeverwehungen“, 09.02. „starke Schneeverwehungen“; 19.02. „Glatteis“, 20.02. „Tauwetter“

 

 

1966/67

1966
Dezember: 02.12. „Sturm“, den Monat über ein Wechsel zwischen „Regen“, „Regen+Schnee“, „leichter Frost“

1967
Für Anfang Januar ist ein Hin und Her zwischen Schnee und Regen, Regen und Schnee, Schnee, Regen verzeichnet. Ende des Monats überwiegt "Regen".
Februar: 08.02. „Schneeschauer“, 20.-23.02. Sturm, Schauer, Regen

 

 

1967/68

1967
keine Eintragungen
1968
4. Januar: „Schnee“; 12. Januar: „nachts Schneeverwehungen“; 15. Januar: „Tauwetter“; 24. Januar: „Schneeschauer“; 6. März: „Tauwetter“

 

 

1968/69

1968
Dezember:
23.12. "Regen", sonst keine Bemerkungen

1969
Januar: 15.01. "Tauwetter", 24.01. "Schneeschauer"; Februar: 03.02. und 08.02.: "Schnee", 16.02. "Schneeverwehungen", 17.02. "Schnee, Schnee mit Frontlader geräumt", 25./26.02. "Schnee"; März: 13.03. "Schnee", 16.03. "Schnee+Verwehungen"

 

 

1969/70

1969
Dezember:
 02./03./04./05.12. „Schnee“, 18.12. „Schnee“,  30.12. „etwas Schnee „;

1970
Januar:
  02.01. „etwas Schnee“, 03.01. „10 cm Neuschnee“, 11./12./13.01. „Tauwetter“, 16.01. „Schneefall“,  17.01. „2 cm Neuschnee“, 23.01.  „„leichter Schneefall“, 24.01. „Tauwetter“;
Februar:  02.02. „nachmittags Schnee“, 09.02. „Schnee“, 11.02. „Schneeschauer“, 13.02. „Schnee“, 18.02. „Schnee“, 20.02. „Regen“, 22.02. „Schnee“, 23.02. „nasser Schnee“;
März:  03.03. „Schneeschauer“, 05.03. „Schnee“, 06.03. „Schneeverwehungen“, 08./09.03. „Schneeschauer“,  16.03. „Tauwetter“,  21.03. „Tauwetter“, 25./27.03. „Schneeschauer“,  28.03. „Neuschnee“, 30.(31.03. „Regen“;
April: 01.04. „kalter Wind“, 02.04. „Schneeschauer“, 03./05.04. „Schnee“, 06./07.04. „Schnee + Regen“, 08.04. „gefroren“, 09.04. „Regen“, 10.04. „Schnee“, 11.04. „Schnee“, 16.04. „Regen“, 18.04. „Regen“, 22./23./25.04. „Regen“, 26./27.04. „Schauer“, 28.04. „kühl“, 29.04. „Regen“, 30.04. „Regen + Schneeschauer kalt“.

 

 

 

 

 

Siebziger Jahre

 

Siebziger Jahre

 

1970/71

1970
November:
07.11.: „Schneeschauer“; 11.11. „Regen“; 14./15.11. „Frost“
Dezember: 28./29.12.: „etw. Schnee“ und „Schnee“

1971
Januar: 01.01.: „Schnee“; 04.01.: „Leitungen eingefroren“ (-20°!); 08.01.: „Tauwetter“; 23./27./29.01.: „Regen“;
Februar: 27.02. „Schnee“;
März: 01./02.03. „etw. Schnee“; 10./11.03.: „Schnee“ und „etwas Schnee“; 26./27./28.03.: „Schneeschauer“;
April: 17.  und 28.04. „Graupel“ und „Graupelschauer“

 

 

1971/72

1971:
Oktober:
27./28.10. “leichter Frost“, 29.10. „Nachtfrost“;
November: 10.11. „leichter Frost“, 15.11. „naßkalt, Sprühregen“, 16.11. „Schauer“, 17./18./19.11. „Schnee + Regen“, 21.11. „Schnee + Sturm“, 24.11. „Schneeschauer“, 26.11. „Tauwetter“;
Dezember: 06.12. „Tauwetter“, 12./13.12. „Regen, mild“, 22.12. „warm, 12°+“, 30.12. „etwas Schnee“

1972:
Januar:
04.01. „Schnee“, 13.01. „kalter Wind“, 20.01. „Regen, 2°+“, 25./27.01. „leichter Schneefall“, 28.01. „      Schnee“, 29.01.    „etwas Schnee“
Februar: 11.02. „Regen“, 29.02. „Schneeregen“
März: 10./12.03. „kalter Wind“, 11.03. „kalter Ostwind“

 

1972/73

1972
November:
04.-07.11. „Sprühregen“, 10.11. „Sturm, etwas Regen“, 13.11. „Orkan Stärke 12 u. Regen; Schäden im Wald größer als 1962; 24 Std. ohne Pause“, 18.11.      morgens etwas Schnee, 25./26.11. “etwas Frost“, 27.11. „Tauwetter“
Dezember: 12.12. „leichter Nachtfrost“, 17.12. „etwas gefroren“, 25.12. „etwas Frost“

1973
Januar:
15.01. „Tauwetter, Sprühregen“, 22.01. „Tauwetter“, 25.01. „leichter Schneefall“, 26./27.01. „Tauwetter“, 30./31.01. „etwas Regen“
Februar: 14./23./25.02. „Schneeschauer“
März: 02.03.: „Schneeregen“
April: 12.04. „nachts Schnee (alles weiß)“, 13.04. „Schauer“

 

1973/74

Unter dem 6. September 1974 findet sich der Eintrag "30° im Schatten"

1973
November:
  03.11. „gut, sommerlich“, 13.11. „Sturm  Stärke 12“, 14.11. „Schneeschauer, kalt“, 15.11. „ganzen Tag Regen + Graupelschauer“, 17./19.11. „Regenschauer, Schnee“, 25.11. „Schneeschauer, windig“, 26.11. „Schneeschauer“, 27.11. „Schnee“, 29.11. „nachts Schnee“
Dezember: 01.12. „Schneeschauer“, 02.12. „Schneeverwehungen“, 04.12. „Tauwetter“, 06.12. „Tauwetter, Schauer“, 08.12. „Schnee, kalt“, 12.12. „gelinde, etwas Regen“, 14.12. „Schauer, Regen, Schnee“, 16.12. „Schnee + Regen“, 17.12. „Tauwetter“, 18.12. „Schneeschauer“, 22.12. „Tauwetter“, 24.12. „gelinde“„, 1974
Januar:
04.01. „Schauer“, 22.01. „Tauwetter“;
Februar: 06.02. „Schnee + Regen“,  07.02. „Schneeschauer“, 08.02. „Schneeschauer“, 13.02. „warm“, 21.02. „morgens -2°“, 23.02. „Schneeschauer“
März: 09./10./11.03. „kalter Wind“, 13.03. „kein Nachtfrost“, 16.03. „Schnee + Regen“;
April: 14.04. „kalter Wind“, 15./16.04. „kalter Ostwind“, 18.04. „heiter, kalt, trocken“;
Mai: 06.05. „Schnee“


 

1974/75

1974
November:
11.11. „Sturm“;
Dezember: 05.12. „Schnee + Graupelschauer, Sturm“, 12.12. „erster Schnee“, 13.12. „etwas Schnee + leichter Frost“, 14.12. „nachm. Schnee + Regen“, 15.12. „Regen“, 18.12. „Regen + Sturm“; 26.12. „25mm Regen“, 27.12. „Regen“, 28./29.12. „Regen + Sturm“, 30.12. „Sturm + Schauer“, 31.12. „Regen“;

1975
Januar:
07.01. „ „Regen, Graupel, Schneeschauer“, 08.01. „Schnee“, 09.01. „nachm. Sprühregen“, 10.01. „Regen“,
Februar: 17.02. „Schneeregen“;
März: 15.03. „Schneeregen“; 17.03. „Schneeschauer“, 18.03. „Schneeschauer“, 19.03. „sehr kalter Nord-Ost-Wind“, 20./21./23.03. „kalter Wind“, 25.03. „nachts Schnee“, 26./27.03. „Schneeschauer“, 28.03. „Schneeverwehungen“, 29.03. „Schneeschaue am Tag, Tauwetter“
April: 04.04. „Schnee + Regen“, 06.04. „abends Schnee“, 07.04. „Schneeschauer, getaut“, 09.04. „Schnee + Regenschauer“

 

 

1975/76

Für den Sommer 1975 finden sich die Bemerkungen "sehr warm"für den 6. bis 11. Juli sowie für den 4. bis 12. August. Und unter dem 12. August ist ferner notiert: "Waldbrände" (großflächig und über mehrere Tage im Kreis Celle).

1975
November: 11.11. "Sturm";
Dezember: 05.12. "Schnee+Graupelschauer, Sturm", 12.12. "erster Schnee", 13.12. "etwas Schnee + leichter Frost", 14.12. "nachm. Schnee + Regen", 15.12. "Regen", 18.12. "Regen + Sturm", 26.12. "25mm Regen", 27.12. "Regen", 28./29.12. "Regen + Sturm", 30.12. "Sturm + Schauer", 31.12. "Regen";

1976
Januar: 07.01. "Regen, Graupel, Schneeschauer", 08.01. "Schnee", 09.01. "nachm. Sprühregen", 10.01. "Regen";
Februar: 14.02. "Schneeregen";
März: 15.03. "Schneeregen", 17./18.03. "Schneeschauer", 19.03. "sehr kalter Nord-Ost-Wind", 20./21./23.03. "kalter Wind", 25.03. "nachts Schnee", 26./27.03. "Schneeschauer", 28.03. "Schneeverwehungen", 29.03. "Schneeschaue am Tag, Tauwetter";
April: 04.04. "Schnee + Regen", 06.04. "abends Schnee", 07.04. "Schneeschauer, getaut", 09.04. "Schnee + Regenschauer"

 



1976/77

Der Sommer 1976 war sehr warm. In den Aufzeichnungen finden sich folgende Bemerkungen dazu: 23. bis 30. Juni: "sehr warm"; 14. bis 17. Juli "sehr warm", dazu: 15. Juli "35°", 16. Juli "22 Uhr noch 25°", 17. Juli "sehr warm, über 30°". Und für den Zeitraum 17. bis 20. August: "sehr warm", danach etwa eine Woche "sehr trocken".

 

1976
November:
22.11. „naßkalt, Schneeschauer“, 23.11. „nachts etwas Schnee“, 24.11. „Schnee + Regen“, 27.11. „Schnee“;
Dezember: 01.12. „Regen, Sturm nachts“, 02.12. „etwas Frost“, 03.12. „etwas Frost, Schneeregen“, 06.12. „Schnee + Regen“, 10./11.12. „Schneeschauer“, 13.12. „etwas Schnee“, 14.12. „leichter Frost“, 15./17./18.12. „etwas Schnee“, 19.12. „nachts Regen“, 24.12. „etwas Schnee“, 26.12. „naßkalt, Regen“, 27.12. „etwas Schnee“, 28.12. „Schneeschauer, sehr glatt“;

1977
Januar:
01./03.01. „Tauwetter“, 07.01. „Regenschauer, glatt“, 08.01. „nachts etwas Schnee“, 10.01. „Schneeregen“, 11.01. „Schneeschauer“, 12.01. „etwas Schnee“, 14.01. „Schnee“, 15.01. „Schneeschauer“, 19.01. „etwas Schnee“, 23.01. „Nebel, mild“
Februar: 04.02. „Regen“, 08.02. „Schauer“, 16.02. „Schneeregen“, 26.02. „kälter, etwas Schnee“;
März: 03./04.03. „Regen“, 28.03. „10cm Schnee“;
April: 01.04. „Regen“, 08./10.04. „Schneeschauer“

 

1977/78

Sommer 1978: 29. Juli bis 1. August 4Tage in Folge "sehr warm"

1977
November:
21.11. „leichter Nachtfrost“, 27. und 28.11, „Schnee“ und „etwas Schnee“, 30.11. Tauwetter;
Dezember: 01.12. „leichter Frost“, 11./12.12. „Regen“ und „Sprühregen“, 29.12. „kalter Wind, Schneeschauer“, 30.12. „Regen nachts 13mm“

1978
Januar:
18.01. „etwas Schnee“, 24.01. „Schnee, in Regen übergehend“, 25.01. „Schneeregen“, 27.01. „Schneefall“;
Februar: 03.  und 08.02. „Schnee“ , 09./10.02. „Schneeschauer“, 14.02. „etwas Schnee“, 15.02. „Schnee“, 16.02. „morgens Schnee“, 17.02. „Schneeschauer“;
März: 15.03. „sehr windig“, 16.03. „Sturm + Regen“, 17.03. „Schneeschauer“, 18.03. „etwas Schnee“. 20.03. „nachts Schnee“, 21.  und 26.03. „Schneeschauer“, 27.03. „25mm Regen“;
April: 04.04. „naßkalt“, 05.04. „ kalt, gleichmäßiger Wind“, 07.04. „kalt“, 11.04. „kälter“, 14.04.  „6mm Regen nachts“, 15.04. „kalter Wind“, 22.04. „kalt“

 

 

 

1978/79

Der Winter 1978/79 ist als der Winter mit der "Schneekatastrophe" in Erinnerung geblieben. Um die Jahreswende gab es einen Temperatursturz auf -22°C, gleichzeitig schneite es stark. Auf norddeutschen Autobahnen blieben Hunderte von Fahrzeugen im Schnee stecken, und das Rote Kreuz verteilte Decken und Tee. Es darf nicht vergessen werden, dass diese Aktionen von Raven aus unteer wesentlicher Mithilfe von Fritz Rüther, einem passionierten Funker, über CB-Funk - damals Stand der Technik - koordiniert wurden
Fritz ist 2018 in seinem 69. Lebensjahr gestorben.

1978
November: 27./28.11. "Schneeschauer";
Dezember: 09.12. "abends Regen", 10.12. "nachts + morgens Regen", 26.12. "Regen", 27.12. "Regen +5°", 28.12. "Regen, 29.12. "etwas Schnee", 30.12. "Schneeverwehungen";

1979
Januar: 07.01. "Eisglätte (Regen)", 09./10.01. "etwas Schneefall", 12./13./18.01. "Schneeschauer", 20.01. "Verwehungen", 23.01. "Schneefall", 24./26.01. "Schnee", 30.01. "Schneefall";
Februar: 01.02. "Schneeregen", 02.02. "Schnee + Regen", 03.02. "nachts Frost, tags starker Wind, Schneeverwehungen", 04.02. "Schneeverwehungen", 05.02. "glatt", 06.02. "morgens glatt", 08.02. "Schneeverwehungen", 13.02. "Schneefall", 28.02. "am Tage 0°";
März: 01.03. "am Tage 0°", 02./03./05./06.03. "Tauwetter", 09.03. "Schneeschauer", 10.03. "leichter Frost", 15.03. "Schnee", 16.03. "etwas Frost, glatt", 17.03. "Schnee", 19.03. "am Tage 0°"


 

1979/80

Bitte bechten: Hier setzen die Aufzeichnungen bereits mit dem 22. Oktober ein, als der erste Frost notiert wird.

1979
Oktober:
22.10. „leichter Frost“, 24.10. „kalter Wind“, 28.10. „hartgefroren“
November: 11.11. „glatt“, 30.11. „starker Wind“
Dezember: 10.12. „viel Regen“, 11.12. „Regen“, 13.12. „Schnee“, 15./16./17.12. „Regen“, 18.12. „Sturm + viel Regen“, 21.12. „abends etwas Schnee“, 22.12. „Schnee + Regen“, 25.12. „morgens etwas Schnee“, 28.12. „Regen“, 31.12. „etwas Schnee“

1980
Januar
: 01.01. etwas Schnee, 04.01. „etwas Schnee“, 05./06.01. Tauwetter, 07.01. „Schneeschauer“, 10.01. „etwas Schnee“, 16.01. Rauhreif, 19.01. „etwas Schnee“, 22.01. „Schnee + Regen“, 23./24.01. sehr glatt; 25.01. „Schneeregen“, 26.01. „gegen Abend -7°“, 31.01. „Tauwetter, Regen“
Februar: 02.02. „nachm. Schnee“, 03.02. „Tauwetter“, 04.02. „nachts Schnee“, 05.02. 30cm Schnee, 06.02. „Schnee“, 07.02. „Tauwetter, Regen“, 08.02. „Regen“
März: 03.03. „nachm. Schnee“, 13.03. „nachts noch leichter Frost“, 15.03. „Boden leichter Frost“,
April: 03.04. „Schnee + Regen“

 

 

Achtziger Jahre

 

Achtziger Jahre

 

1980/81

1980
November:
12.11. "Tauwetter", 20.-24.11. "Regen", 27.11. "Frost am Tage, Schneeregen", 28.11. "Schneeregen";
Dezember: 09.12.: "Schneewehen", 11.12. "Tauwetter", 14.12. "Regen", 18.12. "Schnee + Regen", 23.12. "Regen"

1981
Januar: 01.01. "Schneeschauer", 02./03.01. "Regen", 04.01. "abends Schnee", 06.01. "Schneeschauer", 10.01. "etwas Regen", 11.01. "glatt", 12.01. "nachm. Schneefall", 13.01. "Schnee", 14.01. "Schneefall", 15.01. "Schneeschauer", 16.01. "Neuschnee", 17./18.01. "Schneeschauer", 24.01. "Tauwetter";
Februar: 04.02. "Schauer", 05.02. "Schneeschauer", 06.02. "Regen", 11.02. "Schneeschauer", 12.02. "am Tage unter 20% Luftfeuchtigkeit", 13.02. "etwas Schnee", 16.02. "Schneefall", 17.02. "Schnee in rRegen übergehend", 19.02. "Schneeschauer", 24.02. "Schneefall", 25.02. "Tauwetter", 28.02. "kalter Wind";
März: 01.03. "Schneefall", 02.03. "Tauwetter, Regen", 03.03. "Tauwetter", 05.03. "etwas Schneefall", 07.03. "Regen", 11.03. "23mm Regen", 12.03. "20mm Regen", 13.03. "Regen";
April: 16./17./21.04. "kalter Wind", 22./23.04. "Schneeschauer";
Mai: 02.05.: "Schnee + Graupel"


 

 

1981/82

1981
November:
  11./20.11. „Regen“, 24.11. „Sturm Stärke 12“, 25.11. „Sturm, Schnee“;
Dezember: 04.12. „16 mm Regen, 7°+“, 05.12. Schnee, 07.12. „6 cm Schnee + Regen“, 09.12. „Schneeschauer“, 10./11.12. „etwas Schnee“, 12.12. „nachts 10 cm Schnee“, 13.12. „tags Schnee“, 14.12. „Schnee“, 15.12. „etwas Schnee“, 21.12. „kältester Tag“, 22.12. „nachts etwas Schnee“, 26.12. „etwas Schnee“, 29.12. „Regen, Glatteis“, 30.12. „Tauwetter“, 31.12. „etwas Regen“;

1982
Januar:
01./02.01. „Tauwetter“, 04.01. „Regen“, 05.01. „Regen, abends Abkühlung“, 06.01. „Schnee in der Nacht“, 13.01. „nachm. -5°“, 25.01. „etwas Schnee“, 26.01. „Regen“, 27.01. „Tauwetter“, 28.01. „Schneeschauer“, 29.01. „Regen + Sturm“, 30.01. „Regen“;
Februar: 06.02. „Tauwetter“;
März: 02.03. „Schauer“, 03.03. „Regen“, 04.03. „Sturm“, 05.03. „Sturm + Regen“, 06.03. „nachts etwas Frost“, 11.03. „15 mm Regen nachts“;
April: 10.04. „15 mm Schnee + Regen“, 11.04. „starker Schneefall“, 12.04. „Schnee“, 13.04. „45 mm Regen“.



 

1982/83

1982
Dezember:
10.12. „Sturm“, 21.12. „Sturm“;

1983
Januar:
19.01. „Schneeschauer“;
Februar: 02./03.02. „Schneeschauer“, 05.02. „10 cm Schnee“, 11.02. „Schneefall“, 26./27.02. „Tauwetter“;
März: 23.03. „Schneeschauer“, 26.03. „Schnee“, 27./28./29.03. „Schneeschauer“,  30./31.03. „Regen“.



 

 

1983/84

Ende Oktober erster Frost.


1983
Oktober:
29./30.10. „leichter Frost“;
November: 15.11. „1. „Schnee“, 16.11. „Tauwetter“, 20.11. „Schauer“, 26.11. „15 mm Regen“, 27.11. „20 mm Regen“, 30.11. „Schnee“;
Dezember: 06.12. „Tauwetter“, 09.12. „Regen“, 10.12. „Regen in Schnee“, 11.12. „nachts Schnee“, 18.12. „Tauwetter“, 27.12. „glatt“, 28.12. „Regen“;

1984
Januar:
03.01. „Schneeschauer“, 04.01. „Schauer“, 05./06.01. „Regen“, 09.01. „Schneeschauer“, 11./13./14.01. „Regen“, 15.01. „Schneematsch“, 16.01. „glatt“, 17.01. „Sturm + Regen“, 18.01. „Schneeschauer“, 23.01. „nachts Schnee 10 cm“, 29.01. „Tauwetter“, 30.01. „Regen“;
Februar: 03.01. „Schneeschauer“, 04.01. „Schauer“, 05./06.01. „Regen“, 09.01. „Schneeschauer“, 11./13./14. „Regen“, 15.01. „Schneematsch“, 16.01. „glatt“, 17.01. „Sturm + Regen“, 18.01. „Schneeschauer“, 23.01. „nachts Schnee 10 cm“, 29.01. „Tauwetter“, 30.01. „Regen“.

 

 

1984/85

1984
November:
04.11. „etwas gefroren“, 18.11. „Tauwetter“, 21./22./23.11. „Regen“, 24.11. „Sturm“ + Regen;
Dezember: 18.12. „Tauwetter, Regen“, 26.12. „abends etwas Schnee“, 29.12. „etwas Schnee“, 31.12. „Schnee“;

1985
Januar:
01.01. „ etwas Schnee“, 03. – 05.01. „Schneeschauer“, 14.01. „Schnee“, 15.01. „Schneeschauer“, 22.01. „Tauwetter“, 24./25.01. „etwas Schnee“, 26.01. „Schneeregen“, 27.01. „sehr glatt“, 30.01. „Tauwetter“, 31.01. „Tauwetter, Regen“;
Februar: 22.02. „etwas Schnee“, 24./25.02. „Tauwetter“;
März: 11.03. „nachts 10 cm Schnee“, 22.03. „gut, Frühlingswetter“, 23./24.03. „etwas Nachtfrost“, 28.03. „nachts Schnee“, 31.03. „Regen“.
April: 01.04.: „Regen“, 03.04. „gut, sommerlich“, 23.04. „kalt, Schneeschauer“, 24./25.04. „kalter Wind“, 26.04. „Schneeschauer“, 27.04. „Schneeregen“, 28.04. „Schneeschauer“;
Mai: 01.-03.05. „kalter Wind“

 

 

 

1985/86

1985
November
: 20./21.11. „etwas Schnee“, 22.11. „Schnee“, 26.11. „nachm. „Schnee“, 27.11. „etwas Schnee“, 28./29.11. „Schnee“
Dezember: 01.12. „etwas Regen, sehr glatt“, 02.12. „Tauwetter“, 03./04.12. „warm“, 05.12. „sehr warm“, 06.12. „Sturm + Regen“, 18.-20.12. „Regen“, 22.12. „Sturm“, 29.12. „Schnee“;

1986
Januar:
01.01. „winterlich, Schneedecke“, 03.01. „Tauwetter“, 04.01. „Schnee“, 05.01. „Schneeschauer“, 10.01. „abends -3°, sehr glatt“, 12.01. „Regen“, 13.01. „Tauwetter“, 17.01. „nachts Schnee“, 19.01. „Tauwetter“, 27.01. „etwas Schnee“;
Februar: 02. / 07.02. „Schnee“, 08.02. „Schneefall“;
März: 05./06.03. „Tauwetter“;
April: 07./08.04. „kalter Wind“, 09.04. „kalt“, 10.04. „sehr kalter Wind“


 

1986/87

Sehr kalter Winter mit viel Schnee

 

 

1987/88

1987
Dezember:
04.12. „hartgefroren“, 10.12. „morgens sehr glatt“;

1988
Januar: 04.01. „Regen“, 23.01. „Schnee“, 25./26.01. „Regen“;
Februar: 08.02. „Schnee + Regen“, 09.02. „Regen + Schnee“, 17./18./20.02. „Regen“, 21.02. „etwas Frost“, 25./26.02. „Schnee“, 27.02. „Schneeregen“, 28.02. „Schneeschauer, 29.02. „Schneeregen“;
März: 03./05.03. „Schnee“, 06./07.03. „Schneeregen“, 10.03. „Regen“, 11./13./14.03. „Schneeschauer“, 15./17.  und 20.-24.03. „Regen“;
April: 21.04. „kalter Wind“.



 

1988/89

1988
November:
19.11. „kälter“, 20.11. „etwas Schnee“, 22.11. „Schnee + kalt“, 23.11. „Tauwetter“;
Dezember: 01.12. „Schnee + Verwehungen“;

1989
Januar:
12.01. „etwas Frost“, 27.01. „etwas Frost“;
Februar: 15./16./17.02. „Schneeschauer“, 18./19.02. „Regen“, 28.02. „warm“;
März: 01.03. „kalt“, 02.03. „kalt, Schneeschauer“



 

1989/90


1989
November
: 22./23.11. „etwas Regen“, 26.11. „nachts Schnee“, 27.11. „Tauwetter“;
Dezember: 11./13.12. „etwas Schnee“, 15./16.12. „Regen“, 22.12. „Regen“;

1990
Januar:
01./02.01. „sehr glatt“, 07.01. „Tauwetter“, 17.01. „Sturm“, 23./24.01. „Regen“;
Februar:  13.02. „Schneeschauer“, 21.02. „21°+ wärmster Tag seit Aufzeichnungsbeginn“;
März: 01.03. „Schneeschauer“, 02.03. „Schnee“, 03.03. „etwas Schnee“, 26.03. „ab Mittag Schnee“;
April: 02.04. „sehr warm“.


 

Frühe Neunziger Jahre

 

Frühe neunziger Jahre

 

1990/91

Am 22. Oktober der erste Frost.

1990
Oktober:
22.10.  -2°,  26.10. „kalt“, 29.10. „regen“, 30./31.10. „Schauer“;
November: 01.-05.11. „Schauer“, 20.11. „Regen“, 23./24.11. „Regen“, 29.11. „kalter Wind“;
Dezember: 07.12. „kälter“, 12.12. „Regen“, 18.12. „etwas Frost“, 19.12. „gegen Abend Schnee“, 20.12. „Regen“;

1991
Januar: 06.01. „Regen + Schnee“, 20.01. „Tauwetter“, 28.01. „etwas kälter“;
Februar:  05./08./09.02. „etwas Schnee“, 15.02. „ab Mittag Schnee“, 16.02. „Schnee“, 22.02. „Tauwetter“, 23.02. „Regen“;
März: 12.03. „gut, warm“, 26.03. „kalter Wind“;
April: 22.04. „Schneeschauer“.

 

 

1991/92

Oktober 1991 der erste Frost

1991
November:
21.11. „etwas kälter“, 26.11. „gut, wärmer“;
Dezember: 03.12. „etwas kälter“, 05.12. „kalt“, 19.12. „Regen den ganzen Tag“, 21.12. „kein Frost“, 22./23./26.12. „Regen“, 31.12. "Das Jahr geht still zu Ende."

1992
Januar:
01.01. „kalter Wind“, 04.01. „Regen“;
Februar: 10.02. „Regen“, 16.02. „Schneeschauer“, 25.02. „gut, wie im Frühling“, 26.02. „Frühlingswetter“.

 

 

1992/93

Unter der letzten Aprilwoche 1993 findet sich der Vermerk: "Die wärmste Aprilwoche seit 100 Jahren" - Ende des Monats an 3 Tagen 29°.

1992
November:
11./12./16./18./19.11. „Regen“;
Dezember: 23.12. „etwas Schnee + Regen“, 25.12. „etwas Schnee“;

1993
Januar:
05.01. „etwas Schnee“, 06.01. „Tauwetter“, 11.01. „Regen“, 21.-24.01. „Sturm, 25.01. „Schnee“;
Februar: 16.02. „Regen“
März: 05.03. „etwas Schnee“, 06./10.03. „etwas Frost“, 15.03. „gut, warm“, 16.03. „Regen“, 24.03. „kalt, Schneeschauer“, 26.03. „kalter Wind“, 27.03. „kalt“, 28.03. „Schneeschauer“, 29./30.03. „leichter Frost“, 31.03. „wärmer“,
April: 07./08./09.04. „kalter Wind“, 10.04. „kalt“, 11.04. „kalter Wind“; 27.04.ff. „Die wärmste Aprilwoche seit 100 Jahren“, 29.04. „alles grün“.

 

 

1993/94

1993
Oktober:
18.10. „Frost“, 28./29.10. „Regen“;
November:  15.11. „kalter Wind“, 16.11. „kalt“, 20.11. „etwas Schnee“, 22.11. „etwas Frost“;
Dezember: 02.12. „Glatteis (Sprühregen)“, 03.12. „Tauwetter“, 24.12. „Schnee“, 25./27.12. „Schneeregen“;

1994
Januar:
(erst am 29. Januar trifft der Kalender ein, daher fehlen bis hier Eintragungen)
30./31.01. „Regen;
Februar: 12.02. „etwas Schnee“, 20./21.02. „Schnee“, 27.02. „Tauwetter“;
März: „10 cm Schnee, aber Tauwetter“, 17.03. „Schnee“, 20.03. „kalt, Schneeschauer“, 29.03. „warm“.

 

 

Der Sommer 1994 war sehr heiß; hier einige Temperaturdaten (Angaben in °C):

25.07. 36
26.07. 36
27.07. 36
28.07. 37
29.07. 37
30.07. 37
31.07. 37
01.08. 39
02.08. 39
03.08. 39
04.08. 39
05.08. 39
06.08. 35
07.08. 35
08.08. 35
09.08. 33
10.08. 30
11.08. 25

 

1995 hat Helmut Brammer sen. seine Aufzeichnungen eingestellt.

 

 

Beispielseite:

Über das Wetter früher

Über das Wetter

Die Schulchronik verzeichnet einige außergewöhnliche Wettererscheinungen, Zeiten von Dürre, großer Hitze, nasse Jahre, Kälteeinbrüche und Schnee. Die sind hier aufgeführt. Bitte beachten: das sind zufällige Notizen, die keine Aussagen zulassen über Klimaveränderungen. Die kann man nur auf der Grundlage systematischer Aufzeichnungen über längere Zeiträume treffen. "Wetter" ist heute oder gerade eben,"Klima" bezeichnet einen länger anhaltenden Trend.

 

1878, 1883, 1884
In Folge des milden Winters von 78, 83, 84 war die Vegetation so weit fortgeschritten, daß am 1. April 1884 die Birnenbäume vor dem Blühen standen und ich den Ziegen an diesem Tage schon eine Hand voll Kälberkropf aus meinem Garten bieten konnte.

1886/87
Durch die im Nachsommer 1886 herrschende Dürre war der Wassermangel in Raven eine sehr große (sic) geworden. Besonders der zum Küster und Schulhofe gehörende Brunnen verfügte (?) schon im Juni und bis heute d. 6. Januar 1887 hat derselbe noch kein Wasser wieder erhalten.
Am 14. und 15. Oktober 87 hat es hier geschneit. Am 24. u. 25. desselben, am 26. Oktober morgens 6 Grad Kälte.

1889
Das Jahr 1889 war hier ein Maikäferflugjahr. Von Ostern her folgte warme Witterung. Nach 23.5. sind alle Brunnen voll Wasser und es läuft noch ein kleiner Bach aus Stuhtmanns Wiese durch meinen Garten. Die Ernte kommt früh. Am Johannistage 1889 wurde einigen Ortschaften wie Heiligenthal, Oldendorf usw. mit dem Mähen des Roggens begonnen. Jetzt 29.6.89 große Dürre, seit 15. Mai kein Regen. Die Brunnen wurden leer. Am 15. Mai 89 schlug der Blitz in die große Eiche bei Dittmers und Schlumbohms Hause. Sie blieb äußerlich unversehrt. An demselben Tage traf der Blitz das Wohnhaus des Höfners Stegen in Schwindebeck ohne zu zünden. Den 21. Juli 89 traf ein Blitz eine Kornstiege auf Stuhtmanns Felde, oben bei seinem Schafstalle, welche niederbrannte. Im vorigen Sommer schlug es auf Wölpers Hof in einen Fliederbusch und wurde derselbe zersplittert.

1890/91
In der Nacht vom 25. auf 26. November 1890 sorgte bedeutender Schneefall, wo nach dem vorher milde feuchte Witterung. Dieser Winter hat fast ununterbrochen angehalten, gestern, ... 5. April 1891 war vor den Kirchtüren noch Eis. Heute bedeckte Luft mit etwas Regen.

1893
Am Sonntag den 9. Juli 1893 abends, entdeckte der Schuster Heinrich Köhnemann von hier neben Ende des Küstergartens auf dem Wege eine Stelle, an der trotz der vom März her andauernden Dürre Gras üppig wuchs und der Klee blühte, während überall und unterhalb derselben alles durch den Sommerbrand vertrocknet war.

1894/95
Im Herbst des Jahres 1894 verlief was die Witterung betrifft sehr günstig, so daß bis Weihnachten die Erde frei von Schnee war. Am 26. Dezember fiel der erste Schnee und von dem Tage an bis heute 6. März ist die Erde mit hohem Schnee bedeckt. Besonders litt das Wild Not, Hasen und Rebhühner kamen ins Dorf in die Gärten auf die Höfe, um bei der strengen Kälte bis minus 16 Grad sich Nahrung zu suchen. In Ermangelung anderen Futters haben die Hasen in der letzten Woche fast alle jungen Apfelbäume durch Abnagen der Rinde zunichte gemacht.

1895
Am 10. März Tauwetter. Vom 12. bis 16. März Frost und vom 17. März an Tauwetter.

1896
Die Witterung des Sommers und Herbstes 1896 war sehr reich an Regen, im Herbste verging fast kein Tag ohne denselben. Die Erntearbeiten wurden dadurch sehr verzögert, so daß im Michaelis (29. September) noch Hafer auf dem Felde stand. Erst in den letzten Tagen des Oktobers wurden die letzten Kartoffeln ausgenommen.

1897/98
Der außergewöhnliche milde Winter 1897/98 (im Januar blühten Schneeglöckchen, im Februar blühten Veilchen) begünstigte die Arbeiten im hohen Grade.

1899/1900
Seit mehreren Jahren, etwa seit 1888, hatten die Ravener Bauern reichlich Wasser. Wegen der im letzten Sommer (1899) herrschenden Dürre wurde der Wasserstand in unseren Teichen und Brunnen erheblich niedriger, der Brunnen im Dorfe (Stegensood) hatte schon im August fast kein Wasser mehr. Auch das Herbstwetter neigt mehr zu Trockenheit als zum Regen. In den ersten Tagen des November 1899 war es sommerlich warm, heute am 6. November 1899 hatten wir in der Sonne 21°R. Die größte Kälte dieses Winters Ende Dez. und anfangs Januar 00.

1902/03
Der Winter von 1902 bis 1903 war durchweg außergewöhnlich milde. Freilich stellte sich schon anfangs Oktober scharfer Frost ein, so daß viele Kartoffeln, die noch in der Erde waren, verfroren. Auch die Kartoffelmieten mußten, als gelinderes Wetter eintrat, durchsucht werden, wobei sich herausstellte, daß viele zur Hälfte frostgeschädigt worden waren. Der März 1903 war sehr warm, so daß schon viele Frühlingsblumen ihre Blüten öffneten. Der April war widerlich kalt, doch der Mai setzte mit warmem Frühlingswetter ein.

1904
1904 blühten die ersten Schneeglöckchen schon im Januar.

1909
Da jedoch die Vorarbeiten zum Bau nicht rechtzeitig erledigt werden konnten, so begann derselbe erst im Spätherbste des Jahres 1909. Das milde Wetter ließ es zu, daß die Maurer den ganzen Winter arbeiten konnten.

1919
Ende Oktober 19 war alles vollendet. Am 30.10. verließ der Maler Rothe aus Eyendorf als letzter Handwerker das Haus und am anderen Morgen hatte der Winter mit reichlichem Schnee schon eingestellt. Ich dachte „mag er nur kommen, die Zeiten der Beschwerden und Nöte sind vorbei, du hast nun endlich wieder ein sicheres und schönes Haus! Möge es mir vergönnt sein, recht lange in Frieden darin wohnen zu können!“


1947
Die Bohrung war gerade zur rechten Zeit fertig., denn die außergewöhnliche Trockenheit dieses Sommers – es fiel monatelang kein Tropfen regen – hätte sich in Raven katastrophal ausgewirkt.

1952
Der Sommer war sehr regenreich, u. wir haben wohl den einzigen Sommertag erwischt, an dem die Sonne von morgens bis abends klar u. heiß vom Himmel schien. (aus Ehlerts Bericht über einen Schulausflug)

1955
Am 25. Juli ging über Raven ein ungewöhnlich starker Hagelschlag nieder. Die mit großer Wucht niederfallenden Eisstücke (Schloßen) hatten einen Durchmesser bis zu drei Zentimetern und richteten in den Kornfeldern u. Gärten beträchtlichen Schaden an. Die ältesten Bewohner des Dorfes erinnern sich nicht an einen ähnlich starken Hagelschlag.