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der Lanz-Bulldog

Der Lanz war Helmuts Lieblingsspielzeug. Er war die Maschine, die mit seinem Namen verwoben ist und die ihn und den Hof vielleicht groß gemacht hat. Als er nach Raven kam, hatte Gustav ja keinerlei Maschinen.
Und Helmut hatte zunächst kein Geld.
Schulden machen wollte er nicht. Karl hatte zu ihm gesagt, als er nach Raven ging: “Du freist nu na Gussav Stuhtmann sien’n groten Hoff. Lat di dat nich to Kopp stiegen. Köp bloß, wot du betalen kannst. Denk dor immer an: Du kannst nich höger kladdern wie as de Boom Telkens hett!” (Du heiratest nun auf den großen Hof von Gustav Stuhtmann. Lass Dir das nicht zu Kopfe steigen. Kaufe nur, was Du auch bezahlen kannst. Denke immer daran: Du kannst nicht höher klettern, als die Zweige des Baumes reichen.”  Das war sehr weise, und Helmut hat das immer beherzigt.

Anfangs hat er sich den Lanz von Heinz aus Etzen ausgeliehen und hat Tag und Nacht damit gepflügt. Das fiel den Dorfsleuten zur Last, denn der Lanz macht einen gewaltigen Krach. 1952 war es soweit: Der erste Lanz, 25 PS stark, war gekauft. Helmut hatte zuerst überlegt, einen mit 35 PS zu kaufen. Aber man dachte damals: 35 PS brauchen wir nicht hier; viel zu große Maschine.

1961 hat er sich dann doch einen 45er gekauft; mit dem hat er noch bis 1975 gepflügt.

 

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Der Winsener Anzeiger hat einen Artikel über Helmut und seinen Lanz geschrieben.

Das Anwerfen ist ein komplizierter Vorgang; das habe ich 1992 mal in Bildern festgehalten.

40 Jahre später ließ er ihn nochmal bökern für die Zeitung (unten); und 2005 ließ Hans ihn bökern, das haben wir gefilmt.

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